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Jahresausflug 2014

er Jahresausflug 2014 des Freundeskreises Römermuseum Stettfeld führte uns am Sonntag den 31. August unter der versierten Leitung von Michael Schimmelpfennig ins römische Rottweil (arae flaviae) - der ältesten Stadt Baden-Württembergs.

Wetterkapriolen zwangen uns gleich zu Beginn um eine kleine „Kursänderung“. Entgegen der eigentlichen Planung - der schönen Tradition folgend - unterwegs auf der Fahrt gemeinsam das traditionelle Römerfrühstück einzunehmen, entschlossen wir uns zu einer vorgezogenen Rast im schützenden Eingangsbereich des Römermuseums. Dank der Umsicht durch Familie Hess und Dr. Michaela Klefenz konnten die Römerfreunde auf diese Weise das traditionelle Römerfrühstück im Trockenen einnehmen. Wie gewohnt sorgte der vereinseigene Mundschenk Richard Herzog mit vorauseilendem Gehorsam für volle Becher der gut gelaunten Römerfreunde.

In Rottweil angekommen besichtigten wir die Dauerausstellung in der neu konzipierten Römerabteilung des Dominikanermuseums. Gezeigt werden landesweite Besonderheiten wie das Orpheus-Mosaik (dazu eine Teilansicht oben) oder eine hölzerne Schreibtafel mit Nennung von arae flaviae als municipium vom 4. August des Jahres 186 n. Chr. - weshalb Rottweil als älteste Stadt Baden-Württembergs gilt.

Die Dauerausstellung – so erfuhren wir während einer Führung - führt die Besucher am 4. August des Jahres 186 durch das römische Rottweil, beginnend morgens auf dem Forum, über verschiedene Stationen in der Stadt, zum Theater, ins Bad, auf den Friedhof und schließlich zum Abendessen beim Orpheus-Mosaik. Neu sind auch Rekonstruktionen und interaktive Bereiche welche die Ausstellung eindrucksvoll ergänzen.

Die Weiterfahrt führte uns zum Kloster Alpirsbach, dass eines der wenigen noch erhaltenen Klöster nach dem Schema der Hirsauer Reform ist. Eine Führung durch das Kloster lieferte faszinierende Einblicke in den Alltag einer mittelalterlichen Klosterschule. Erbaut wurde die ehemalige Benediktinerabtei 1095 im Stil der Romantik. Die strenge und klare Ordnung der Bauformen entwickelte sich stilistisch weiter bis in die Spätgotik hinein – so wurde beispielsweise der Kreuzgang im gotischen Stil erbaut.

In der Gewissheit an einer interessanten und informativen Exkursion mit Gleichgesinnten teilgenommen zu haben, traten wir gegen 18:30 Uhr die Heimreise an.