Veranstaltungen    VortrÄge 2017/18  

Stettfelder Abendvorträge 2017/18

er Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V. möchte auf eine in der Region bekannte und beliebte Institution - die Stettfelder Abendvorträge für das Winterhalbjahr 2017/18 - aufmerksam machen. Detaillierte Informationen über die einzelnen Vorträge entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Übersicht. Eventuelle Änderungen können der Rubrik des Freundeskreises Römermuseum Stettfeld im Mitteilungsblatt der Gemeinde Ubstadt-Weiher entnommen werden. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir uns über Ihr Kommen freuen.

Titel:

Die Christianisierung des Kraichgaus – Wann, wie und wieso die Region christlich wurde ...

Referent:

Jeff Klotz, Römermuseum Remchingen

Datum:

23.10.2017 (Montag)

Zeit:

19 Uhr

Ort:

Römerkeller (Stettfeld)

Eintritt:

2 €

Veranstalter:

Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • n der Zeit vom 5. bis ins 9. Jahrhundert n. Chr. fand das Christentum Eingang in unsere Region. Doch nur wenige Quellen wie Urkunden, Grabfunde oder Kirchenstiftungen zeugen von jener Entwicklung, die die Geschichte Europas für immer verändern sollte. Umso wichtiger sind archäologische Funde für die Erforschung dieser Zeit. Der Vortrag soll einen Bogen vom Ende der römischen Herrschaft und dem Beginn des alemannischen Zuzugs im 3. Jahrhundert bis zur Einrichtung der Pfarreien im 8./9. Jahrhundert und dem Bau der frühesten Kirchen spannen. Wie wurde das Christentum durch Missionare vermittelt? Welche Rolle spielte dabei die römische Vergangenheit? Und wer brachte das Christentum hierher? Diese und viele weitere Fragen werden Teil des Vortrags sein.

  • Titel:

    Einblicke in die römische Pflanzenwelt

    Referent:

    Enrico De Gennaro, Römermuseum Güglingen

    Datum:

    23.11.2017 (Donnerstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • ittlerweile lässt sich das Bild der Pflanzenwelt vor 1800 Jahren für unseren Raum recht gut nachzeichnen: Detaillierte Aufschlüsse gewähren in unserer Nachbarschaft beispielsweise Untersuchungen der Lauffener Neckarschlinge oder Funde aus neueren Grabungen wie der großen römischen Zivilsiedlung von Güglingen. Das Spektrum der nachgewiesenen Pflanzenarten reicht dort von eindeutigen Nutzpflanzen über Kräuter, Obst, Gemüse bis hin zu Unkräutern und Pflanzen von fraglicher Nutzung. Gerade auch diese Nachweise sind durchaus interessant, ermöglichen sie doch durch die Betrachtung ihrer Standortfaktoren einen detaillierten Rückschluss auf die einstigen naturräumlichen Bedingungen. Eine besondere Rolle schließlich kommt den Nachweisen von römischen Importen und den in römischer Zeit hier neu eingeführten Pflanzenarten zu.

  • Titel:

    „Über den Rand geschaut“ - Natur- und kulturgeschichtliche Eindrücke am Übergang zwischen Kraichgau und Schwarzwald

    Referent:

    Jürgen Alberti, Bad Schönborn

    Datum:

    12.12.2017 (Dienstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • o der Muschelkalk aufhört, fängt der Schwarzwald an. Solche Landschaften sind nicht nur geologisch von großem Interesse, sondern auch botanisch. Die Eisinger Löcher werden gezeigt und die Orchideen-Trockenrasen und Streuobstwiesen um Pforzheim. Für die bäuerliche Kultur stehen die reizvollen Fachwerkdörfer wie Bauschlott und Dürrn, für die große Kunst die gotische Kirche in Tiefenbronn.

  • Titel:

    Das Mithräum in Riegel

    Referentin:

    Dr. Petra Mayer-Reppert, Karlsruhe

    Datum:

    25.01.2018 (Donnerstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • as römische Mithräum von Riegel a.K. wurde bereits in den 1930er Jahren in seinem Grundriss ausschnittweise erfasst und vor allem der große Weihaltar mit der Stifterinschrift aufgefunden. In den 1970er Jahren fand dann eine Nachgrabung statt. Während sich zu Grundriss und Gestaltung des Gebäudes nicht sehr viel sagen lässt, ist die Anlage aber vor allem mit Blick auf die Ausstattung bemerkenswert: Neben dem großen Stifteraltar sind zwei weitere kleine Altäre vorhanden. Es konnte die gesamte Ausstattung mit Kultgeschirr und dem singulären Kultschwert geborgen werden. Eine genaue Analyse der Keramik erlaubt Rückschlüsse auf das Geschehen während der Kulthandlungen und interessante chronologische Aussagen für den Fundplatz sowie die Region am Kaiserstuhl.

  • Titel:

    Olba im Rauen Kilikien - Tempelstaat zwischen hellenistischer und römischer Herrschaft

    Referent:

    Dr. Norbert Kramer, Heidelberg

    Datum:

    22.02.2018 (Donnerstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • as Priesterfürstentum von Olba im Rauen Kilikien (Südtürkei) gehörte zu den sog. anatolischen Tempelstaaten. Die Ursprünge dieser Herrschaftsgebilde liegen in vorhellenistischer Zeit, allerdings treten sie zumeist erst im Kontakt mit der hellenistischen Welt in der Nachfolge Alexanders des Großen in das Licht historischer Überlieferung. Im Fall von Olba lässt sich besonders gut untersuchen, wie die regionalen Herrscher versuchten, ihre Macht unter den neuen politischen Rahmenbedingungen des Hellenismus´ zu bewahren. Vor allem durch die Umwandlung des alten indigenen Kultes in einen Zeuskult und den Bau eines neuen monumentalen griechischen Tempels für Zeus Olbios zeigten die Priesterfürsten ihre Bereitschaft und ihre Fähigkeit, mit den geänderten politischen Verhältnissen umzugehen. Ähnliches spielte sich dann noch einmal in römischer Zeit ab, als die regionalen Machthaber eine neue Stadt um das Heiligtum herum gründeten, die schon durch ihren Namen Diokaisareia eine Huldigung an den Kaiser in Rom darstellte. Durch derartige Strategien gelang es den olbischen Herrschern, ihr Gebiet bis in die Flavische Zeit in der zweiten Hälfte des 1. Jh. hinein vor einer direkten hellenistischen oder römischen Herrschaft zu bewahren.

  • Titel:

    Der Norden wird römisch: die Entstehung der Provinzen Germania, Raetia und Britannia

    Referent:

    Dr. Markus Scholz, Frankfurt

    Datum:

    13.03.2018 (Dienstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • ie Inhaltsangabe des Vortrags befindet sich in Verbereitung und kann zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden.

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