Veranstaltungen    VortrÄge 2017/18  

Stettfelder Abendvorträge 2017/18

er Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V. möchte auf eine in der Region bekannte und beliebte Institution - die Stettfelder Abendvorträge für das Winterhalbjahr 2017/18 - aufmerksam machen. Detaillierte Informationen über die einzelnen Vorträge entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Übersicht. Eventuelle Änderungen können der Rubrik des Freundeskreises Römermuseum Stettfeld im Mitteilungsblatt der Gemeinde Ubstadt-Weiher entnommen werden. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir uns über Ihr Kommen freuen.

Titel:

„Über den Rand geschaut“ - Natur- und kulturgeschichtliche Eindrücke am Übergang zwischen Kraichgau und Schwarzwald

Referent:

Jürgen Alberti, Bad Schönborn

Datum:

12.12.2017 (Dienstag)

Zeit:

19 Uhr

Ort:

Römerkeller (Stettfeld)

Eintritt:

2 €

Veranstalter:

Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • o der Muschelkalk aufhört, fängt der Schwarzwald an. Solche Landschaften sind nicht nur geologisch von großem Interesse, sondern auch botanisch. Die Eisinger Löcher werden gezeigt und die Orchideen-Trockenrasen und Streuobstwiesen um Pforzheim. Für die bäuerliche Kultur stehen die reizvollen Fachwerkdörfer wie Bauschlott und Dürrn, für die große Kunst die gotische Kirche in Tiefenbronn.

  • Titel:

    Das Mithräum in Riegel

    Referentin:

    Dr. Petra Mayer-Reppert, Karlsruhe

    Datum:

    25.01.2018 (Donnerstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • as römische Mithräum von Riegel a.K. wurde bereits in den 1930er Jahren in seinem Grundriss ausschnittweise erfasst und vor allem der große Weihaltar mit der Stifterinschrift aufgefunden. In den 1970er Jahren fand dann eine Nachgrabung statt. Während sich zu Grundriss und Gestaltung des Gebäudes nicht sehr viel sagen lässt, ist die Anlage aber vor allem mit Blick auf die Ausstattung bemerkenswert: Neben dem großen Stifteraltar sind zwei weitere kleine Altäre vorhanden. Es konnte die gesamte Ausstattung mit Kultgeschirr und dem singulären Kultschwert geborgen werden. Eine genaue Analyse der Keramik erlaubt Rückschlüsse auf das Geschehen während der Kulthandlungen und interessante chronologische Aussagen für den Fundplatz sowie die Region am Kaiserstuhl.

  • Titel:

    Olba im Rauen Kilikien - Tempelstaat zwischen hellenistischer und römischer Herrschaft

    Referent:

    Dr. Norbert Kramer, Heidelberg

    Datum:

    22.02.2018 (Donnerstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • as Priesterfürstentum von Olba im Rauen Kilikien (Südtürkei) gehörte zu den sog. anatolischen Tempelstaaten. Die Ursprünge dieser Herrschaftsgebilde liegen in vorhellenistischer Zeit, allerdings treten sie zumeist erst im Kontakt mit der hellenistischen Welt in der Nachfolge Alexanders des Großen in das Licht historischer Überlieferung. Im Fall von Olba lässt sich besonders gut untersuchen, wie die regionalen Herrscher versuchten, ihre Macht unter den neuen politischen Rahmenbedingungen des Hellenismus´ zu bewahren. Vor allem durch die Umwandlung des alten indigenen Kultes in einen Zeuskult und den Bau eines neuen monumentalen griechischen Tempels für Zeus Olbios zeigten die Priesterfürsten ihre Bereitschaft und ihre Fähigkeit, mit den geänderten politischen Verhältnissen umzugehen. Ähnliches spielte sich dann noch einmal in römischer Zeit ab, als die regionalen Machthaber eine neue Stadt um das Heiligtum herum gründeten, die schon durch ihren Namen Diokaisareia eine Huldigung an den Kaiser in Rom darstellte. Durch derartige Strategien gelang es den olbischen Herrschern, ihr Gebiet bis in die Flavische Zeit in der zweiten Hälfte des 1. Jh. hinein vor einer direkten hellenistischen oder römischen Herrschaft zu bewahren.

  • Titel:

    Der Norden wird römisch: Eroberung und Entstehung der römischen Provinzen an Rhein und oberer Donau

    Referent:

    Dr. Markus Scholz, Frankfurt

    Datum:

    13.03.2018 (Dienstag)

    Zeit:

    19 Uhr

    Ort:

    Römerkeller (Stettfeld)

    Eintritt:

    2 €

    Veranstalter:

    Freundeskreis Römermuseum Stettfeld

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  • am diu Germania vincitur – „so lange schon wird Germanien besiegt“, stellte der römische Historiker Tacitus am Beginn des 2. Jahrhunderts ernünchternd fest. Waren Roms Pläne Germanien zu erobern krachend gescheitert oder verfolgten die Kaiser an der langen Grenze zu den Germanen unterschiedliche Ziele? Wer wurde eigentlich erobert und wer lebte in den neu geschaffenen Provinzen? Die Archäologie gibt bemerkenswerte und teilweise überraschende Antworten. Der Vortrag behandelt die Epoche zwischen ca. 50 v. Chr. (Eroberung Galliens) und ca. 110 n. Chr. (Errichtung des Limes) an Rhein und oberer Donau.

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