Stettfelder Abendvorträge 2020/21

Der Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V. möchte auf dieser Seite auf eine in der Region bekannte und beliebte Institution – die Stettfelder Abendvorträge für das Winterhalbjahr 2020/21 – aufmerksam machen.

Dein Nachbar, der Germane - Überlegungen zu den Ausgrabungen in Heddesheim

Referent/in:   Dr. Sven Jäger, Landesdenkmalamt Karlsruhe
Zeit: 19 Uhr
Ort: Römerkeller in Stettfeld
Eintritt: 2 €
Veranstalter:   Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V.

Die Inhaltsangabe des Vortrags befindet sich in Vorbereitung und kann zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle abgerufen werden.

Das Märtyrertum

Referent/in:   Susanne Erbelding, Bad. Landesmuseum Karlsruhe
Zeit: 19 Uhr
Ort: Römerkeller in Stettfeld
Eintritt: 2 €
Veranstalter:   Freundeskreis Römermusuem Stettfeld e.V.

Die Inhaltsangabe des Vortrags befindet sich in Vorbereitung und kann zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle abgerufen werden.

Waghäusel - Wallfahrtsort, Eremitage, Zuckerfabrik, Naturschutzgebiet

Referent/in:   Jürgen Alberti
Zeit: 19 Uhr
Ort: Römerkeller in Stettfeld
Eintritt: 2 €
Veranstalter:   Freundeskreis Römermuseum Stettfeld .e.V.

Die Inhaltsangabe des Vortrags befindet sich in Vorbereitung und kann zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle abgerufen werden.

Erschlagen und entsorgt - Die Skelette im Stettfelder Römerbrunnen

Referent/in:   Katharina Fellgiebel B.A., Hechingen
Zeit: 19 Uhr
Ort: Römerkeller in Stettfeld
Eintritt: 2 €
Veranstalter:   Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V.

Die Inhaltsangabe des Vortrags befindet sich in Vorbereitung und kann zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle abgerufen werden.

Geschmolzener Sand - zur Produktion von antiken Glaswaren im Vorderen Orient

Referent/in:   Dr. Claudia Braun, Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim
Zeit: 19 Uhr
Ort: Römerkeller in Stettfeld
Eintritt: 2 €
Veranstalter:   Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V.

Die Inhaltsangabe des Vortrags befindet sich in Vorbereitung und kann zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle abgerufen werden.

Womit die Römer rechneten, wovor sie sich fürchteten und worüber sie lachten: schriftliche Kommunikation im Alltag der Römer

Referent/in:   Prof. Markus Scholz, Universität Frankfurt
Zeit: 19 Uhr
Ort: Römerkeller in Stettfeld
Eintritt: 2 €
Veranstalter:   Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V.

Wäre heute ein Leben ohne Schrift vorstellbar? Ohne Websites, Mails (oder wenigstens einen Tweet), ohne Bewertungen, Gehaltsabrechnungen, Parkknöllchen und ohne Kassenbons? Bei den Römern definitiv nicht, jedenfalls nicht im Rahmen der kommunikativen Möglichkeiten ihrer Zeit. Ein Beispiel: allein im Mainzer Legionslager galt es jährlich 15.000-18.000 Soldquittungen der Legionäre zu archivieren. Der alltägliche Schriftverkehr in der römischen Kaiserzeit mutet beinahe modern an – oder besser andersherum: unsere Gesellschaft ist in dieser Hinsicht sehr antik. Anders als in Ägypten sind hierzulande jedoch nur noch wenige Zeugnisse der schriftlichen Alltagskommunikation erhalten. Oft blieben nur zufällige Bruchstücke auf haltbaren Materialien übrig, deren Sinn nicht immer leicht zu erschließen ist. Dennoch ist dies eine große Menge. Die in fast jeder Ausgrabung zutage kommenden Schriftzeugnisse auf ihren höchst vielfältigen Trägermaterialien eröffnen uns einen faszinierenden Einblick in das antike Leben in den römischen Provinzen.

Thema des Vortrags sind die vielfältigen handschriftlichen Notizen und Markierungen der alltäglichen Kommunikation im Römischen Reich: Besitzergraffiti auf Hausrat, Abrechnungen und Bestellungen, Preis- und Maßangaben, Quittungen, Rachegebete an Gottheiten der Unterwelt, Zeugnisse von Schulunterricht und Rechtsprechung, der „Bürokratie“ der römischen Armee, private Emotionsäußerungen und Witze. Die Zusammenschau vermittelt einen lebendigen Einblick in das antike Leben in den römischen Provinzen. Dabei werden auch ausgewählte Quellen aus dem römischen Baden-Württemberg „zur Sprache“ kommen.

„Kein Schnuller: Beschlag einer Dokumentasche für Pergamentrollen mit Inschrift eines Feldzeichenträgers aus dem römischen Reiterlager Aquileia/Heidenheim an der Brenz, 2. Jh. n. Chr.“. Rechte: Y. Mühleis, LfD Ba-Wü, Esslingen.